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27.10.2015 - Der Tag, an dem auch sie den Glauben verliert

An alle, die schonmal für etwas oder jemanden gekämpft haben.

Ich erzähle euch eine Geschichte über ein dummes, naives Mädchen, das gedacht hatte, sie würde etwas von Liebe verstehen. Dabei versteht sie nicht einmal das Leben. Warum ist ein Mensch so dumm und verzeiht immer wieder, setzt immer ein Komma, obwohl schon lange ein Punkt, ein Ende, fällig war? Aus Liebe? Aus reiner Liebe? Hoffnung? Ich glaube, dieses Mädchen war einfach zu naiv, um zu glauben, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt. Sie hatte alles versucht. Was wollte er mehr? Er sagte ihr monatelang, er würde sie lieben, würde sie nie verlieren wollen, das alles, nur um es im nächsten Moment wieder niederzumachen. Sie hatte alles versucht, ihm zu zeigen, dass sie da ist, dass sie zuhört, egal was los ist, komme was wolle. Niemand konnte sie stoppen. Sie war viel zu stark. Viel zu stark für diese verdammte Menschheit, wo jede Menschlichkeit fehlt. Sie wollte ihm nur helfen. Sie sorgte sich so sehr. Sie wünschte sich nichts sehnlicher, als ihn wieder glücklich zu sehen. Aber er redete nicht. Nicht mehr. Alles was die beiden gemeinsam durchgemacht haben. Alles was sie überstanden hatten. War das alles umsonst? All die Tränen. All der Schmerz. All die Hoffnung. War das alles für nichts? Von einem Tag auf den anderen waren sie nicht nur beim Nullpunkt. Sie bewegten sich jeden Tag einen Schritt zurück. Jetzt stehen wir in der Vergangenheit. Und sie kommt nicht mehr raus. Sie kommt nicht mehr aus diesem elendigen, demütigen Teufelskreis. Sie gab alles, was sie hatte. Sie gab ihm die Kraft, die er dafür benutzte, sie fertigzumachen. Sie versuchte alles zu akzeptieren, auch wenn nichts akzeptabel war. Aber sie liebte ihn. Mehr als ihr eigenes Leben. Sie hat gekämpft. Aber am Ende musste sie nur noch gegen sich selber kämpfen. Sie vertraute ihm. Und er verwendete jedes Wort gegen sie. Sie fragte sich Stunde für Stunde "Warum bist du so zu mir? Ich.. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich akzeptiere alles. Deine Veränderungen. Alles. Ich akzeptiere dich. Aber was willst du mehr? Du hast mir den letzten Atemzug genommen" Nichts wird wie es einmal war. Nie mehr. Sie klammerte sich jenen Tag an den letzten Tropfen Liebe. Sie hat sich so damit beschäftigt, ihm alles Recht zu machen, dass sie sich selber vergessen hat. Sie ist doch noch immer der kleine verletzliche Mensch. Sie kann mit sowas nicht umgehen. Aber sie vergisst es einfach. Sie tut alles, um am Ende die Schuld für jeden Streit, den ganzen Schmerz, zu bekommen. Keiner trägt die Schuld. Sie muss es beenden. Ein für alle mal. Sie schaut noch einmal um sich herum. "Wird er sein Verhalten bereuen oder kennt dieser Mensch, der mich liebte keine Reue mehr? Wird er mich suchen, wenn ich verschwinde? Wird er irgendwann aufwachen?" Sie wird es niemals erfahren.

27.10.15 12:52
 
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