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Loslassen bedeutet

Ich glaube, manchmal vergessen wir wie kraftvoll, machtvoll und gleichzeitig verletzend und zerstörerisch Worte sein können. Worte können gesagt werden. Worte können gehört werden. Aber das meiner Meinung nach wichtigste Merkmal ist, Worte können gefühlt werden. Es gibt Menschen auf dieser Welt, welche sich mit selbstverletzenden Worten nieder machen, kaputt machen. Als sei unsere Welt nicht schon kaputt genug. Es gab Dinge, die ich zu mir sagte, die ich aber niemals einem anderen Menschen ins Gesicht sagen würde. So voller Hass waren sie. Und die Frage bleibt. Warum tue ich mir das an? Warum tun wir uns das an? All die negativen Worte hinterließen Narben. Worte, die ich sagte. Worte, die ich hörte. Worte, die ich las. Aber letzendlich Worte, die ich fühlte. Worte, die sich wie eine Armee gegen mich stellten. Worte, gegen die ich nie auch nur einen Hauch von Chance hätte, zu entkommen. Und ich muss zugeben, es fällt mir gerade wirklich sehr schwer, über das alles zu sprechen. Vor einiger Zeit verkündigte ich, ich wäre dabei, meinen nächsten Blog, meinen nächsten "Live Stream" vorzubereiten. Letzlich habe ich nie weitergearbeitet. Ich habe nachgedacht. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, ich sei selbstbewusst und stark genug, einfach mal alles zu erzählen. Alles. Einfach mal so. Als sei es keine große Sache für mich. Dennoch musste ich beim Schreiben oft abbrechen. Luft holen. Mich daran erinnern, dass jetzt alles anders ist. Dass alles besser ist. Und ich sage es immer und immer und immer wieder: Hört auf euch selbst und gegenseitig nieder zu machen! Ja, ich sehe anders aus. Ja, ich habe eine asiatische Herkunft. Und ja, ich habe andere Augen, eine andere Nase, ein anderes Gesicht. Sollte ich mich für meine Herkunft, für meine Wurzeln schämen? Nein. Vielleicht bin ich nicht die Schönste, nicht die Schlankeste und nicht die Klügste. Und ja, vielleicht habe ich schiefe Zähne. Ja, ich habe Neurodermitis. Ja, ich habe ein fettes Muttermal an meinem linken Unterarm, das eigenartig aussieht. Ja, ich bin nicht gesund. Und ja, vielleicht trage ich Narben auf meiner Haut. Aber. Ist das schlimm? Als ich noch kleiner war, habe ich mich oft dafür geschämt, wie ich aussehe und woher ich komme. Ich wollte nicht anders sein. Ich wollte einfach so sein wie ihr. Ich habe oft geweint, weil ich mir nicht erklären konnte, warum mich Menschen so fertig machen und das - für etwas, wofür ich einfach nichts kann. Ich habe mich in Grund und Boden geschämt. Ihr kennt sicher diese pillepalle Sprüche: Haha, Chingchangchong Chinese im Karton oder Haha, du Schlitzi. Heute kann ich darüber lachen. Ehrlich. Aber es gab Sprüche, welche ich mir an den Kopf werfen lassen habe, die werde ich niemals vergessen. Worte, die meine Familie angriffen. Worte, die mich als lebenden Menschen nieder machten. Worte, die ich teilweise nie verstanden habe. Ich habe diese Worte genommen und sie in meinem Kopf immer und immer wieder wiederholt. Ich sagte mir jeden Tag, ich hätte nichts auf dieser Welt verloren. Der Grund, warum ich es geschafft habe, mich selber so zu akzeptieren wie ich bin, ist dieser, dass ich mir jeden Tag sagte "Ich kann nichts dafür. Ich bin so wie ich bin. Und keiner hat zu entscheiden, wie ich "richtig" und "akzeptabel" bin. Keiner hat zu entscheiden, wer ich bin." Heute akzeptiere ich nicht nur wer ich bin und woher ich komme, ich bin sogar verdammt stolz darauf. Ich bin stolz. Stolz auf meine kleinen Geschwister, die es manchmal auch nicht so leicht haben. Sie bringen mich zwar oft zur Weißglut, dennoch weiß ich, dass ich mit ihnen niemals alleine sein werde. Ich bin stolz darauf, wer ich bin, wer ich sein darf und woher ich komme. Ganz gleich wie anders ich auch scheinen mag. Letzlich sind wir alle gleich. Intoleranz ist ein kleines Problem unserer Gesellschaft. Warum nehmen wir nicht dieses kleine Problem und schieben es beiseite? Toleranz und Respekt voreinander sollte etwas ganz Selbstverständliches sein. Und was ich auf diesem Weg loswerden möchte ist. DU. Du, die Person, die mir gerade zuschaut, DU bist wunderschön. So, wie du bist. DU bist etwas ganz Besonderes auf unserer Erde. DU bist toll! DU hast etwas, was ANDERE nicht haben. DU bist auf deine ganz eigene Art und Weise wunderschön. DU solltest dich niemals dafür schämen, woher du kommst und WER du bist! Nie. Niemals! Du musst lernen dich zu akzeptieren. Du musst dich zuerst lieben lernen, bevor du jemandem deine Liebe schenken kannst. Mach dich nicht kaputt. Und das wichtigste, lass dich nicht kaputt machen! Was ich auch noch loswerden möchte, ist, dass es für mich absolut unverständlich ist, warum sich Menschen nicht sagen wie schön sie sind, sondern wie hässlich der oder diejenige ist. Menschen, die wild und unkontrolliert mit Worten umherwerfen, realisieren diese überhaupt, was sie mit ihren Worten in einem anderen, vielleicht sogar fremden Menschen auslösen können? Realisieren die Menschen, die andere als hässlich beschimpfen gar nicht, wie hässlich sie sich selbst machen? An die Menschen, die glauben, sie könnten willkürlich über andere Menschen urteilen, die meinen, sie könnten darüber bestimmen, was richtig und was falsch, was schön und was unschön ist: Ein Lächeln würde euch gut stehen. Ich laufe durch die Stadt und trage ein Lächeln, ein Lächeln, welches ehrlich gemeint ist. Ein Lächeln, das dir Freundlichkeit und Wärme entgegnen soll. Meist bekomme ich nur abweisende Blicke zugeworfen oder viele schauen auch direkt wieder weg. Warum? Glaubt mir. Lächle jeden an, der dir über den Weg läuft. Es tut gut. 

23.7.17 20:17


Manchmal bin ich müde. Manchmal könnte ich fallen. Manchmal möchte ich fliegen. Und manchmal möchte ich leben.

Es ist schwer akzeptiert zu werden. Und es ist unmöglich, jedem zu gefallen. Man sollte die beiden Punkte unterscheiden können. Denn wenn man das nicht tut, glaube ich, dass man kaputt geht. Ich glaube, dass man sich selbst immer schwerer zur Last wird. Warum denkt man so viel darüber nach, was andere von einem denken? Warum fängt man nicht mit dem Schritt an, sich selber zu akzeptieren? Sich selber zu gefallen. Denn ist es nicht das, was zählt? Manche Menschen sind einfach zu schwach, weil sie darauf fixiert sind, was andere Menschen über sie denken. Sie setzen ihren Fokus auf alles, aber nicht auf sich selbst. Und was ist es für eine Stärke, was muss es für eine unglaubliche Kraft sein, wenn man diesen ganzen Unsinn einfach abschaltet und sich liebt, so wie man ist. Was ist, wenn man einfach das tut, was man liebt, das macht, was einem gut tut und nicht das, was andere gerne hätten. Aber so sind wir. Wir nehmen den "leichteren" Weg, um "stark" zu sein. - Verstehst du?

6.2.16 22:34


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